Hydraulikpumpen wandeln mechanische Energie (meist Rotation) in hydraulische Energie um.

Die verschiedenen Anforderungen, wie Betriebsmedium, Druckbereich, Drehzahl zeigt dass eine Pumpe sorgfältig ausgewählt werden muss. Die verschiedenen Bauarten werden durch die unterschiedlichen Verdrängungsprinzipien unterschieden. Die Grundfunktion ist jedoch immer die selbe, an einem Gehäuse gibt es zwei Anschlüsse einmal die Saugseite über welche das Hydraulikmedium ins Gehäuse strömt und meist am anderen Ende ein Druckseite wo die Flüssigkeit abgegeben wird. Im Gehäuse der Hydraulikpumpe wir durch das Verdrängerprinzip der Druck aufgebaut.

Axialkolbenpumpe

Axialkolbenpumpen werden in mobilen Arbeitsmaschinen und in der Industrie verwendet.
Die Axialkolbenpumpe hat mehrere Kolben die parallel zur Antriebswelle arbeiten und so das Hydrauliköl verdichten.
Axialkolbenpumpen sind als Konstantpumpen sowie Verstellpumpen erhältlich.

Flügelzellenpumpe

Flügelzellenpumpen oder auch Drehschieberpumpen besitzen bewegliche Flügel die in einem Rotor sitzen welcher exzentrisch im Gehäuse befindet. Durch das auf der Saugseite zunehmende Verdrängungsvolumen wir das Hydrauliköl angesaugt und auf der Druckseite durch das geringer werdende Verdränungsvolumen ausgegeben. Wegen der sehr schmalen Abdichtung zwischen Flügelzelle und Gehäuse werden nur mittlere Drücke von bis zu 200 bar erreicht.

Zahnradpumpe

Die Zahnradpumpe ist eine Kreiselradpumpe die aus zwei gegensätzlich laufender Zahnräder besteht. Die Antriebswelle ist mit einem der beiden Zahnräder verbunden und dieses treibt das zweite Zahnrad an. Die Flüssigkeit wird durch die Freiräume zwischen den Zahnflanken transportiert und verdichtet. Zahnradpumpen zeichnen sich durch dieses Verfahren sehr als pulsationsfrei aus.